29.04.2026 | 1 Bild

Auszeichnung für innovative Pflege am Universitätsklinikum Salzburg

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Im Bild v. li. (ohne Titel): Helmut Täubl (Tirol Kliniken), Natalie Lottesberger (Care-Ring Austria), Dominik Beer (1. Preis, Uniklinikum Salzburg), Stefan Tautz (Hilfswerk Salzburg), Stephanie Söllinger (Uniklinikum Salzburg), Madrean Schober (International Council of Nurses, USA), Magdalena Bruckbauer (Uniklinikum Salzburg), Roland Eßl-Maurer (Uniklinikum Salzburg), Michael Rabl (FH Oberösterreich), Silvia Neumann-Ponesch (FH OÖ),

Der "Advanced Nursing Practice Award Austria 2026" würdigt herausragende Leistungen in der spezialisierten und erweiterten Pflegepraxis. Ausgezeichnet wurde das Projekt „APN-Spezialambulanz Respiratory Nursing – Versorgung chronisch respiratorisch erkrankter PatientInnen“ von DGKP Dominik Beer, BSc MSc ANP. Dieses innovative Versorgungskonzept richtet sich an Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, insbesondere bei schlafbezogenen Atmungsstörungen und chronischer respiratorischer Insuffizienz, die auf eine außerklinische Atemunterstützung wie CPAP- oder BiPAP-Therapie angewiesen sind.

Das Projekt stärkt die Einhaltung der gemeinsam vereinbarten Behandlungsziele , reduziert Therapieabbrüche und verbessert nachhaltig die Lebensqualität der PatientInnen. Kern des Ansatzes ist eine kontinuierliche Betreuung entlang des gesamten Versorgungspfads, die interprofessionell eng mit dem ärztlichen Team der UK für Pneumologie abgestimmt ist und von einer Advanced Practice Nurse (APN) geleitet wird. Strukturierte Assessments, individuelle Therapieanpassungen, Schulungen im Umgang mit Beatmungsgeräten sowie mentale Unterstützung ermöglichen eine umfassende Begleitung. In den ersten beiden Jahren wurden bereits mehr als 770 PatientInnen betreut und die Rate der Therapieabbrüche konnte signifikant gesenkt werden.

In der Laudatio wurden insbesondere die erweiterte und vertiefte pflegefachlich-klinische Tätigkeit von Dominik Beer, die Umsetzung des innovativen Versorgungsmodells und sein Engagement in zwei Bundesexpertengruppen der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie hervorgehoben. Das Projekt verbindet evidenzbasierte Pflege mit klinischer Praxis, stärkt die Versorgung in Bereichen, in denen Kontinuität und Spezialisierung von besonderer Relevanz sind, und setzt wichtige Impulse für moderne, interprofessionelle Versorgungsstrukturen.

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Christian Blaschke
Christian Blaschke, BA
Leiter Unternehmenskommunikation & Marketing
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