19.08.2026 | 2 Bilder

Bildgebung mit Herz

Jahrestagung der AG kardiovaskuläre Bildgebung der ÖRG in Salzburg und Neuauflage des Standardwerkes zur Herzbildgebung
© SALK

Primar Univ.-Prof. Dr. Klaus Hergan, Universitätsinstitut für Radiologie

Bewegte Bilder vom schlagenden Herzen, strahlungsfrei und in HD-Qualität, liefert die moderne Herzbildgebung am CT und am MRT und hat damit die Diagnostik von Herzerkrankungen grundlegend erweitert und verfeinert. Der Computertomograph (CT) arbeitet mit Röntgentechnologie, der Magnetresonanztomograph (MRT) erstellt Schnittbilder vom Organ mithilfe starker Magnetfelder und Radiowellen. Protonen werden angeregt, ihr „Leuchten“ erzeugt die Bilder. Die Herzbildgebung liefert die Grundlage für Diagnosen, ob und in welcher Ausprägung ein Patient an einer koronaren Herzerkrankung leidet und unterstützt interventionelle Eingriffe.

Der Vorstand des Universitätsinstitutes für Radiologie am Uniklinikum Salzburg, Professor Klaus Hergan, ist nicht nur Organisator der jährlichen Tagung der Arbeitsgruppe „kardiologische Bildgebung“ der Österreichischen Röntgengesellschaft in Salzburg, er ist auch Verfasser des Standardwerkes zum Thema, das für die Ausbildung zum Facharzt für Radiologie in dieser Subspezialität maßgeblich ist. Es erscheint nun in der zweiten Auflage. „Alle werden ihren radiologischen Horizont durch Spezialwissen erweitern“, verspricht Klaus Hergan. Das Fachbuch zeigt die wesentlichen Erkran­kungen des Herzens und nimmt dabei Bezug auf die diversen Untersuchungsverfahren. Es enthält aktuelle Leitlinien sowie modernste Herz-CT und Herz-MRT-Techniken und möchte Studierende, Radiologietechnologen und Radiologen für die Kardioradiologie begeistern.

Das Uniklinikum Salzburg steht auch in diesem speziellen Bereich der Radiologie für patienten- und qualitätsorientierte medizinische Versorgung auf höchstem universitärem Niveau. Das Universitätsinstitut für Radiologie der PMU bietet darüber hinaus die gesamte bildgebende Diagnostik und eine Vielfalt an interventionellen und therapeutischen Eingriffen inklusive Notfallradiologie mit Akutuntersuchungen an. In der Division für interventionelle Radiologie etwa werden minimal-invasive Eingriffe fast im ganzen Körper durchgeführt. So kommt die Interventionelle Radiologie zum Beispiel bei inneren Blutungen oder Lungenembolien zum Einsatz, aber auch bei geplanten Eingriffen. Diese schonenden Verfahren erfolgen bildgesteuert und oft in Lokalanästhesie, sodass Patientinnen und Patienten meist am gleichen oder am nächsten Tag entlassen werden können. 

Die Fachtagung „Bildgebung mit Herz 2026“ findet am 18. und 19. September dieses Jahres an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität statt und bietet neben wichtigen kardioradiologischen Themen viele fallbasierte Präsentationen an. Auch Nachhaltigkeit in der Radiologie ist Thema.

Programm https://salk.at/files/Radiologie/RZ_Faltprogramm_2026_Seiten1.pdf

Fachbuch Herzbildgebung https://breitenseher.eu/book-herzbildgebung-de.php

 

 

 

 

 

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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