09.02.2023 | 1 Bild

Die Landesklinik Tamsweg erfüllt weiterhin ihren Versorgungsauftrag

Planbare internistische Behandlungen von steirischen Patientinnen und Patienten werden bis Ostern verschoben – Notfallversorgung ist intakt
Krankenhaus Tamsweg (c) Christof Reich 2020-0049 © SALK/Christoph Reich

Luftbild der Landesklinik Tamsweg.

Mit den Semesterferien erreicht die Tourismussaison im Bundesland Salzburg ihren nächsten Höhepunkt. Bekanntlich steht gleichzeitig unser Gesundheitssystem durch die dreifache Infektionswelle mit Corona, Influenza und RSV vor besonderen Herausforderungen „Aufgrund dieser aktuellen Belastung und des allgemeinen Personalmangels im Gesundheitssystem habe ich in mehreren Gesprächen mit den Geschäftsführungen der öffentlichen Spitäler im Bundesland darauf hingewiesen, den gesetzlich verankerten Versorgungsauftrag für die Salzburger Bevölkerung sicherzustellen. Das heißt, dass bei planbaren Aufnahmen die Salzburger Bevölkerung prioritär zu behandeln ist. In der Praxis bedeutet dies wiederrum, dass es zu Terminverschiebungen bei Patientinnen und Patienten aus anderen Bundesländern kommen kann. Die Akutversorgung für alle Patientinnen und Patienten ist gewährleistet “, erklärt Gesundheits- und Spitalsreferent LH-Stv. Christian Stöckl.

In der Familie der Salzburger Landeskliniken hat sich in den vergangenen Tagen die Situation an der internistischen Abteilung der Landesklinik Tamsweg zugespitzt, wie Dozent Paul Sungler, Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken, erläutert: „Unser Personal arbeitet dort am Anschlag. Wir sind immer gerne bereit, Patientinnen und Patienten aus anderen Bundesländern zu versorgen, wenn es möglich ist. Aktuell müssen wir aber aufgrund der angespannten Lage um Verständnis dafür bitten, dass wir uns im internistischen Bereich in Tamsweg auf unseren Kernauftrag konzentrieren: die Versorgung der Bevölkerung im Bezirk Tamsweg. Und natürlich müssen wir auch unser Personal vor Überlastung schützen.“

Daher sind bis zum Dienstag nach Ostern (11. April 2023) vorerst keine geplanten Aufnahmen von internistischen Patientinnen und Patienten aus der Steiermark möglich. „Die Versorgung von internistischen Notfällen, etwa von Herzinfarkten, ist natürlich immer gewährleistet“, stellt Dozent Sungler klar. Bei den verschobenen Aufnahmen geht es um Themen wie Schlafapnoe, Bluthochdruck, Diabetes, Stoffwechselstörungen.

Wichtig: Im chirurgischen Bereich finden weiterhin alle geplanten Operationen statt. Auch geplante gynäkologische Behandlungen und Geburten sind weiterhin uneingeschränkt möglich.

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 64.200 stationäre, 9.300 tagesklinische und 1,2 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Dr. Wolfgang Fürweger
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