15.09.2026 | 9 Bilder

Evakuierungsübung im Neubau der Psychiatrie am Universitätsklinikum

Sicherheit ist Teamarbeit: SALK-Mitarbeitende und Einsatzkräfte stellten bei einem anspruchsvollen Übungsszenario ihre gute Zusammenarbeit unter Beweis.
© SALK

Evakuierungsübung im Neubau der Psychiatrie des Universitätsklinikums Salzburg

Ruhe bewahren, einander unterstützen und gemeinsam handeln: Darauf kommt es an, wenn in einem Krankenhaus ein Brand ausbricht. Bei einer Brandschutz- und Evakuierungsübung im Neubau der Psychiatrie an der Christian-Doppler-Klinik trainierten Mitarbeitende der SALK gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Salzburg, der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Salzburg, dem Roten Kreuz und der Polizei diesen Ernstfall. Ihr gemeinsamer Einsatz galt einem Ziel: Menschen auch unter schwierigen Bedingungen sicher zu versorgen und aus dem Gefahrenbereich zu bringen.

Das Übungsszenario war anspruchsvoll: Angenommen wurde ein Brand in einem Patientenzimmer der Gerontopsychiatrie im ersten Stock von Haus 59. Ein Flammensimulator, eine Nebelmaschine und Geräusche sorgten für realitätsnahe Bedingungen. Weil sich der Rauch im Szenario weiter ausbreitete, mussten die durch rund 15 Statistinnen und Statisten dargestellten Patientinnen und Patienten zunächst in einen benachbarten sicheren Bereich und anschließend ins Erdgeschoß gebracht werden. Dabei kamen Krankenbetten, Rollstühle und Rollatoren zum Einsatz. Besonders in der Gerontopsychiatrie braucht eine solche Situation neben klaren Abläufen auch viel Einfühlungsvermögen. Ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Demenz benötigen im Notfall besondere Unterstützung und vertraute Ansprechpartner. Ruhig erklären, Orientierung geben und Sicherheit vermitteln gehören deshalb ebenso zur Aufgabe wie die Rettung selbst.

Die Übung machte deutlich, wie wichtig das Zusammenspiel von Klinikpersonal und Einsatzkräften ist. Die Mitarbeitenden bringen ihre Kenntnis der Station und der Bedürfnisse der betreuten Menschen ein, die Einsatzorganisationen ihre Erfahrung in Rettung und Gefahrenabwehr. Klare Absprachen und gegenseitige Unterstützung verbinden diese Stärken. Genau dieses Miteinander stand im Mittelpunkt der gemeinsamen Vorbereitung auf den Ernstfall. Neben der Evakuierung wurden die Alarmierung, die interne Kommunikation und die Abstimmung der Einsatzleitung trainiert. Die gemeinsame Auswertung soll helfen, Erfahrungen zu teilen und Abläufe weiter zu verbessern.

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Christian Blaschke
Christian Blaschke, BA
Leiter Unternehmenskommunikation & Marketing
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Müllner Hauptstraße 48 | 5020 Salzburg | Austria
Telefon: +43 (0)5 7255-20012
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E-Mail: c.blaschke@salk.at