11.02.2026 | 3 Bilder

Eye Tracking an der Mikrobiologie des Uniklinikums Salzburg

Mehr Übersicht, mehr Sicherheit: Studie zur verbesserten Darstellung mikrobiologischer Befunde
© SALK/Mikrobiologie

Von links: Dr. Lisa Walter; Dr. Jan Marco Kern, interimistischer Leiter klinische Mikrobiologie; Sonja Frenkenberger, BA, Eye Tracking Expertin FH; Projektleitung FH Prof. Dr. Christoph Eisl

Wie können mikrobiologische Befunde so dargestellt werden, dass sie im klinischen Alltag schneller, intuitiver und sicherer erfasst werden? Dieser Frage widmet sich eine aktuelle Studie des Universitätsinstituts für Klinische Mikrobiologie und Hygiene unter dem interimistischen Leiter Jan Marco Kern in Kooperation mit dem Research Center Steyr der FH Oberösterreich unter der Projektleitung von Christoph Eisl. Koordiniert wird die Studie durch Mikrobiologin Lisa Walter gemeinsam mit Sonja Frenkenberger, Eye Tracking Expertin und Mitarbeiterin im Team des Research Center Steyr.

„Mittels moderner Eye Tracking Technologie werden konventionelle und optimierte Befund-Layouts verglichen und analysiert. Ziel der Studie ist es, mikrobiologische Befunde künftig so aufzubereiten, dass sie besser in die klinische Therapieplanung einfließen können“, erläutert Jan Marco Kern, interimistischer Leiter des Instituts.

An der Untersuchung nehmen Ärztinnen und Ärzte in Turnus- und Basisausbildung sowie Fach- und Oberärztinnen aus unterschiedlichen klinischen Abteilungen der SALK teil. Analysiert werden die Blickverläufe der Probanden während der Befundpräsentation. Ergänzend beantworten die Teilnehmenden kurze, standardisierte Fragen zum Befund selbst. So lässt sich erkennen, welche Informationen auf dem Befund besonders rasch wahrgenommen werden – und wo die Darstellung noch verbessert werden kann, um klinisch-infektiologische Entscheidungspfade bestmöglich zu unterstützen. Die Studie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Antimicrobial Stewardship-Team der SALK (Infektiologischer Arbeitskreis) und zeigt, wie interdisziplinäre Forschung direkt aus Fragestellungen des klinischen Alltags entstehen kann.

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 9.900 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Eyetracking Augenbeweg
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Kontakt

Christine Walch

Mag. Christine Walch
PR Senior Consultant | Unternehmenskommunikation & Marketing
Uniklinikum Salzburg | SALK

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