03.11.2026 | 1 Bild

Fachlicher Austausch, neue Kompetenzen und Verantwortung im Team

Erstes Salzburger Intensivpflege-Symposium
Erstes Salzburger Intensivpflege-Symposium. © SALK

v.li.: Alexander Gruber, BA (stv. Pflegedirektor UKS), Dr. Franziska Moser, BA MA (Pflegedirektorin UKS), Sabine Moosleitner (Stationsleitung Intensivstation Med. II) und Markus Maurer (Stationsleitung Intensivstation CW).

Mit dem ersten Salzburger Intensivpflege-Symposium wurde eine neue Plattform für fachlichen Austausch, Wissenstransfer und interprofessionelle Zusammenarbeit geschaffen. Die Veranstaltung widmete sich aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in der Intensivpflege und bot ein vielfältiges Programm mit hochkarätigen Fachvorträgen, praxisnahen Einblicken und angeregten Diskussionen.

Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung des pflegerischen Berufsbildes, neue Kompetenzbereiche, PatientInnensicherheit sowie die besonderen Anforderungen an die Zusammenarbeit im intensivmedizinischen Umfeld. Die Beiträge machten deutlich: Moderne Intensivpflege bedeutet weit mehr als fachliche Expertise – sie erfordert Verantwortungsbewusstsein, kontinuierliche Weiterentwicklung und ein starkes Miteinander aller Berufsgruppen.

Am Beispiel der Beatmung im Wandel wurde aufgezeigt, wie sich pflegerische Kompetenzbereiche weiterentwickeln und welche neuen Verantwortlichkeiten daraus entstehen. Der Schwerpunkt PNB Pflege – Verantwortung im Miteinander und Füreinander rückte die Bedeutung einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung innerhalb des Behandlungsteams in den Mittelpunkt.

Weitere Beiträge widmeten sich den Herausforderungen im Umgang mit Delir und Demenz sowie der Frage, wie durch frühzeitiges Erkennen und gezielte Interventionen die Versorgungsqualität verbessert werden kann. Auch die PatientInnensicherheit im intensivmedizinischen Umfeld nahm einen zentralen Stellenwert ein und verdeutlichte die Bedeutung sicherer Prozesse, offener Kommunikation und einer gelebten Sicherheitskultur.

Mit dem Themenbereich ECMO wurde schließlich ein hochkomplexes intensivmedizinisches Behandlungsverfahren beleuchtet, bei dem spezialisierte pflegerische Expertise, interprofessionelle Zusammenarbeit und gemeinsam getragene Verantwortung von besonderer Bedeutung sind.

So unterschiedlich die fachlichen Schwerpunkte auch waren, verband sie eine zentrale Botschaft: Die Intensivpflege entwickelt sich stetig weiter – und mit ihr die Anforderungen an fachliche Kompetenz, eigenverantwortliches Handeln und interprofessionelle Zusammenarbeit. Die Zukunft der Intensivpflege liegt daher nicht allein in neuen Technologien und erweiterten Handlungsmöglichkeiten, sondern vor allem in der Bereitschaft, Veränderungen gemeinsam und verantwortungsbewusst zu gestalten.

Gemeinsam die Intensivpflege von morgen gestalten

Das erste Salzburger Intensivpflege-Symposium zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und anspruchsvoll die moderne Intensivpflege ist. Die Vorträge machten deutlich, dass neue gesetzliche Rahmenbedingungen, erweiterte Kompetenzen und innovative Behandlungsmethoden auch neue Anforderungen an die pflegerische Verantwortung und die Zusammenarbeit im Behandlungsteam mit sich bringen.
Gleichzeitig wurde sichtbar, welchen wesentlichen Beitrag die Pflege zur Qualität und Sicherheit der intensivmedizinischen Versorgung leistet. Fachlicher Austausch, kontinuierliche Fortbildung und die Bereitschaft, neue Entwicklungen aktiv mitzugestalten, sind dabei entscheidende Voraussetzungen.
Das Symposium bot nicht nur wertvolle fachliche Impulse, sondern auch Raum für Begegnung, Diskussion und Vernetzung. Es setzte damit ein starkes Zeichen für die Bedeutung einer selbstbewussten, kompetenten und zukunftsorientierten Intensivpflege.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Vortragenden, OrganisatorInnen und TeilnehmerInnen, die mit ihrem Engagement und ihrer Expertise zum Gelingen des ersten Salzburger Intensivpflege-Symposiums beigetragen haben. Gemeinsam gestalten wir die Intensivpflege von morgen – kompetent, verantwortungsvoll und im Miteinander.
Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Erstes Salzburger Intensivpflege-Symposium.
4 284 x 5 712 © SALK

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Beate Erfurth
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