26.03.2025 | 6 Bilder

Grenzübergreifendes Netzwerk für angeborene Gefäßanomalien

Erste deutsch-österreichische Jahrestagung am Wolfgangsee - Uniklinikum Salzburg fungierte als Gastgeber
© Vincent Michel

Die erste gemeinsame Jahrestagung der österreichischen und deutschen Gesellschaften für Gefäßanomalien fand in St. Wolfgang in der Talstation der Schafbergbahn statt.

Bei ein bis zwei Kindern pro Tausend Geburten werden Gefäßanomalien entdeckt. Das sind Fehlbildungen der Blut- oder Lymphgefäße, die sich als gutartige Tumore, aber auch als gefährliche Fehlbildung in Organen zeigen können. Wichtig ist, dass sie frühzeitig entdeckt werden, damit ernsthafte Folgen vermieden werden. Da sowohl die Fehlbildungen an sich, als auch die ausgelösten Symptome stark variieren, ist es wichtig, dass sich Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen vernetzen.

In der Talstation der Schafbergbahn in St. Wolfgang fand kürzlich die erste gemeinsame Jahrestagung der Arbeitsgesellschaft für interdisziplinäre Behandlung angeborener vaskulärer Anomalien (AIVA, www.aiva.at) und der deutschen interdisziplinären Gesellschaft für Gefäßanomalien e.V. (DiGGefa, www.diggefa.de) statt. Knapp 120 Expertinnen und Experten, Vertretungen von Selbsthilfegruppen sowie der Industrie kamen für zwei Tage zu einem grenzüberschreitenden Austausch zusammen.

Neben einem wissenschaftlichen Symposium fand zum ersten Mal in Österreich eine „Masterclass Gefäßanomalien“ statt: Dieses Format ermöglicht es vor allem jüngeren Fachärztinnen und Fachärzten, sich einen Überblick über das weitreichende und komplexe Thema, die spezifischen Klassifikationen und aktuelle Therapiemöglichkeiten zu verschaffen.

Federführend organisiert hatte die Jahrestagung Oberarzt Armin-Johannes Michel von der Salzburger Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie. Dazu waren Expertinnen und Experten des Uniklinikums Salzburg aus den Bereichen Neurochirurige, Orthopädie und Traumatolgoie, Kinder- und Jugendchirurgie sowie Radiologie unter den Vortragenden.

Die pensionierte Chirurgin Hildegunde Piza-Katzer wurde zum Ehrenmitglied der AIVA ernannt: Die emeritierte Professorin ist eine wegweisende Leitfigur auf dem Fachgebiet der Plastischen Chirurgie und Wiederherstellungschirurgie, vor allem der Handchirurgie und war in Salzburg mehr als 20 Jahre am heutigen Unklinikum Campus LKH tätig.
Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 9.900 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Dr. Wolfgang Fürweger
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