02.06.2026 | 1 Bild

Herbert Reitsamer ist Präsident der Österreichischen ophthalmologischen Gesellschaft (ÖOG)

Der Primar der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie legt den Fokus auf die Sicherung der bestmöglichen augenärztlichen Versorgung.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Herbert Reitsamer

Im Rahmen der Vollversammlung der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft (ÖOG) am 15. Mai 2026 wurde Prim. Univ.-Prof. Dr. Herbert Reitsamer einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Damit übernimmt ein international renommierter Experte die Führung der wissenschaftlichen Fachgesellschaft, die rund tausend Augenärztinnen und Augenärzte in Österreich vertritt.

Erfahrener Experte an der Spitze

Prof. Herbert Reitsamer, Primar der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie in Salzburg, ist in der ÖOG tief verwurzelt. In den vergangenen 15 Jahren prägte er die Gesellschaft als Wissenschaftlicher Sekretär maßgeblich. Er verantwortete die wissenschaftlichen Kommissionen, die Adele Rabensteiner Wissenschaftsförderung sowie den jährlichen Kongress der ÖOG, die wichtigste Fortbildungsveranstaltung für Augenheilkunde in Österreich.

Strategische Ziele: Digitalisierung und Qualitätssicherung

Das österreichische Gesundheitswesen befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Präsident Reitsamer sieht die ÖOG dabei in einer proaktiven Gestalterrolle: „Es gilt, die Potenziale von Digitalisierung und Telemedizin konsequent auszuschöpfen, um die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten noch effizienter und niederschwelliger zu gestalten. Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die Augenheilkunde so weiterzuentwickeln, dass technischer Fortschritt kein Selbstzweck bleibt, sondern als Brücke dient, um fachärztliche Expertise direkt und unmittelbar zum Menschen zu bringen“, so Reitsamer.

Ein Kernanliegen Reitsamers ist der Ausbau der Kooperation zwischen den augenärztlichen Zentren. Geplant ist die Etablierung bundesweiter und internationaler Register für Augenerkrankungen und chirurgische Eingriffe: „Diese Datenbasis wird es uns ermöglichen, die Wirksamkeit von Therapien besser einzuschätzen, epidemiologische Trends frühzeitig zu erkennen und die Qualität der ophthalmologischen Versorgung auf höchstem Niveau abzusichern.“

„Aktuell befinden sich rund 200 junge Kolleginnen und Kollegen in Ausbildung. Es ist unsere Pflicht, das Fach durch moderne Rahmenbedingungen und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf so attraktiv zu halten, dass wir die Versorgungssicherheit auch in Zukunft garantieren können“, betont der neue Präsident.

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Christine Walch

Mag. Christine Walch
PR Senior Consultant | Unternehmenskommunikation & Marketing
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