27.08.2026 | 1 Bild

Internationale KI-Expertise trifft sich in Salzburg

Institutsvorstände des Universitätsklinikums gestalten Kongress zu KI im Gesundheitswesen
© SALK

Die Organisatoren des D4-Kongresses: a. o. Univ.-Prof. Dr. Janne Cadamuro (links) und Univ.-Prof. Dr. Klaus Hergan.

Salzburg wird am 11. und 12. September 2026 zum internationalen Treffpunkt für Künstliche Intelligenz, Gesundheitsdaten und digitale Diagnostik. Beim Kongress „D4 – Data Driven Digital Diagnostics“ kommen Expertinnen und Experten aus Medizin, Datenwissenschaft, Gesundheitspolitik, Recht und Industrie zusammen. Eine zentrale Rolle dabei spielen zwei Institutsvorstände des Universitätsklinikums Salzburg.

Federführend organisiert wird der Kongress von a.o. Univ.-Prof. Dr. Janne Cadamuro, Leiter des Universitätsinstituts für Medizinisch-Chemische Labordiagnostik und Medizinischer KI-Beauftragter der SALK. Co-Organisator ist Univ.-Prof. Dr. Klaus Hergan, Vorstand des Universitätsinstituts für Radiologie. Zum internationalen Organisationsteam gehören zudem Dr. Georg Zimmermann, Leiter Biostatistics & Big Medical Data an der PMU und Forscher am IDA Lab der PLUS, der Schweizer Labormediziner Wolfgang Korte sowie Anna Carobene und Andrea Padoan aus der Arbeitsgruppe für Digitalisierung und Künstliche Intelligenz des europäischen Dachverbands für Klinische Chemie und Labormedizin.

„Entscheidend ist nicht mehr allein, was mit Künstlicher Intelligenz technisch möglich ist. Die zentrale Frage lautet, wie wir Gesundheitsdaten verantwortungsvoll nutzen und neue Technologien so in den klinischen Alltag integrieren, dass daraus ein konkreter Nutzen für Patientinnen und Patienten entsteht“, betont Institutsvorstand Cadamuro. „Dafür müssen Medizin, Datenwissenschaft, Technik, Recht und Gesundheitspolitik miteinander sprechen. Genau dafür schaffen wir mit D4 eine Plattform.“

Im Mittelpunkt des zweitägigen Kongresses stehen konkrete Anwendungen von KI und datenbasierter Diagnostik in der medizinischen Praxis. Themen sind unter anderem der Einsatz von KI in Labormedizin und Radiologie, klinische Entscheidungsunterstützung, die Nutzung großer Gesundheitsdatenbestände sowie rechtliche Rahmenbedingungen, Datenschutz und Cybersecurity.

„Gerade die diagnostischen Fächer verfügen über enorme Mengen an Daten, die für die Weiterentwicklung der Medizin wertvoll sind“, erklärt Institutsvorstand Hergan. „Entscheidend ist, diese Möglichkeiten sicher, sinnvoll und konsequent aus der Perspektive der Patientinnen und Patienten zu nutzen.“

Das internationale Programm bringt hochkarätige Vortragende aus Europa und Nordamerika nach Salzburg. Dazu zählen unter anderem Eric Sutherland, Senior Health Economist der OECD, sowie Prof. Evis Sala, Gesundheitsministerin Albaniens und Professorin für Radiologie. Weitere Expertinnen und Experten berichten über bereits umgesetzte KI-Anwendungen, den Einsatz von Gesundheitsdaten und internationale Erfahrungen mit digitalen Diagnoseverfahren.

Neben Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen stehen praktische Anwendungsbeispiele und der fachübergreifende Austausch im Mittelpunkt. Ziel ist es, Erfahrungen aus bestehenden Projekten zu teilen, unterschiedliche Disziplinen zusammenzubringen und Impulse für die weitere Anwendung von KI in der Medizin zu setzen.

D4 – Data Driven Digital Diagnostics findet am 11. und 12. September 2026 an der Natur- und Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Paris Lodron Universität Salzburg, Hellbrunner Straße 34, statt und steht unter der Schirmherrschaft der österreichischen, deutschen, schweizer und europäischen Laborgesellschaft, der österreichischen Radiologiegesellschaft sowie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.d42026.com

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Christian Blaschke
Christian Blaschke, BA
Leiter Unternehmenskommunikation & Marketing
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