08.10.2026 | 1 Bild

Kindernotfälle: Erstes Simulationstraining im Schockraum der Zentralen Notaufnahme

Klare Abläufe, sichere Entscheidungen: Realitätsnahes Training stärkt die Handlungssicherheit im Team und die Versorgung von Kindern im Notfall
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Das interdisziplinäre Team unter der Leitung von Oberarzt Dr. Matthias Schaffert beim Schockraumtraining der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie in der Zentralen Notaufnahme

Am Universitätsklinikum Salzburg trainierte das Team der Kinder- und Jugendchirurgie erstmals im Schockraum der Zentralen Notaufnahme. Der neue Trainingsort bot die Möglichkeit, die Zusammenarbeit über Fach- und Berufsgruppen hinweg noch gezielter zu üben.

Wenn Kinder schwer erkranken oder verletzt sind, müssen medizinische Versorgung, Kommunikation und Aufgabenverteilung rasch und sicher ineinandergreifen. Dafür trainierte das Team der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie am 7. Oktober gemeinsam mit dem Clinical Research Center Salzburg (CRCS) unter realistischen Bedingungen. Erstmals fand das Simulationstraining im Schockraum der Zentralen Notaufnahme statt.

Zusammenarbeit an den Schnittstellen stärken

Mit dem Wechsel des Trainingsortes rückte die interdisziplinäre Zusammenarbeit noch stärker in den Mittelpunkt. Die gemeinsame Versorgung kritisch kranker Kinder verlangt optimal abgestimmte Abläufe zwischen den beteiligten Fachdisziplinen und Berufsgruppen. Im Simulationstraining lässt sich dieses Zusammenspiel gezielt üben. Medizinische Simulation schafft dafür einen optimalen Rahmen. Teams können anspruchsvolle Notfallsituationen unter realitätsnahen Bedingungen bewältigen. Neben medizinischen Fertigkeiten stehen klare Kommunikation, eindeutige Zuständigkeiten und koordinierte Entscheidungen im Fokus.

Gemeinsam für mehr Sicherheit

Das von Oberarzt Matthias Schaffert geleitete Trainingsprogramm verbindet fachliche Weiterbildung mit praktischer Teamarbeit. Die Zusammenarbeit mit dem Simulationsteam des CRCS ermöglicht es, komplexe Versorgungssituationen gezielt für das Training aufzubereiten.

Mit der erstmaligen Durchführung im Schockraum der Zentralen Notaufnahme entwickelt die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie das bereits in den letzten Jahren bewährte Format weiter. Ziel ist es, die Handlungssicherheit der Mitarbeitenden zu stärken und das Zusammenspiel im Notfall weiter zu verbessern – für die beste Versorgung der jüngsten Patientinnen und Patienten.

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