22.07.2026 | 1 Bild

Kühles Wasser, heiße Sonne: Die Landesklinik St. Veit investiert in eine grüne Zukunft

Nachhaltigkeit wird groß geschrieben
Die Landesklinik St. Veit investiert in eine grüne Zukunft. © SALK

Aktuell stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesklinik St. Veit 13 E-Bikes zur Verfügung. Diese können sowohl für den Weg zur Arbeit als auch für Dienstwege genutzt werden.

Die Landesklinik St. Veit macht ihrem Ruf als Klinik auf der „Sonnenterrasse“ alle Ehre – nicht nur durch ihre Lage, sondern auch durch eine konsequente ökologische Ausrichtung. Für das Jahr 2026 und darüber hinaus stehen alle Zeichen auf nachhaltige Ressourcenschonung.

Innovative Kühlung und Wärme aus der Natur
Ein technisches Highlight befindet sich aktuell bereits in der Umsetzung: die Klimatisierung der Klinikküche mittels Brunnenkühlung. Da die Landesklinik über eigene Wasserquellen verfügt, wird diese natürliche Ressource künftig genutzt, um die Temperaturen am Arbeitsplatz der Küchenteams zu regulieren. „Uns geht es primär darum, die bestmöglichen Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen und moderne arbeitsmedizinische Standards zu erfüllen“, so die kollegiale Führung der Landesklinik St. Veit.

Die Zahlen sprechen für sich
Das innovative System spart nicht nur 15 Prozent der Errichtungskosten im Vergleich zu herkömmlichen Kälteanlagen. Die neue Brunnenkühlung hat auch einen klaren Vorteil bei den Betriebskosten, was Instandhaltung, Wartung und Energieverbrauch betrifft. Gegenüber konventionellen Anlagen zur Kältegewinnung können sogar bis zu 94 Prozent der Betriebskosten eingespart werden. Bereits im kommenden August soll die neue Anlage in Betrieb gehen. Neben der Kühlung aus eigenen Quellen setzt die Landesklinik St. Veit auch beim Heizen auf die Natur: Das gesamte Areal wird klimaschonend über Biomasse-Fernwärme versorgt.

Die Kraft der Sonne nutzen
Für das Jahr 2026 konnte noch ein weiterer Meilenstein zur Gewinnung „grüner Energie“ fixiert werden: Die bestehende Photovoltaik-Anlage soll um zusätzliche 500 Quadratmeter erweitert werden. Damit nutzt die Landesklinik St. Veit ihren Standort optimal aus, um den Eigenbedarf an grünem Strom weiter zu steigern. Zusätzlich zum Ausbau der Photovoltaik wird die Sonne auch passiv genutzt: Die durchdachte Bauweise sorgt dafür, dass die Zimmer im Winter auf natürliche Weise durch das Tageslicht mitgeheizt werden.

Nachhaltige Mobilität
Auch das Mobilitätskonzept mit E-Bike- und E-Car-Sharing wurde jüngst modernisiert. Ein neues Elektrofahrzeug mit höherer Reichweite und Allradantrieb unterstützt demnächst tägliche Dienstfahrten und die Übergangspflege. Besonders im Winter ist der Allradantrieb essenziell, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Übergangspflege ihre Patientenbesuche auch bei alpiner Witterung sicher durchführen können. Aktuell stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesklinik St. Veit 13 E-Bikes zur Verfügung. Diese können sowohl für den Weg zur Arbeit als auch für Dienstwege genutzt werden. Die Anzahl der E-Car-Ladestationen wird ebenfalls aufgestockt.

Regionaler Genuss mit Produkten aus Österreich
Nachhaltigkeit endet in St. Veit nicht beim Fuhrpark, sondern zeigt sich auch in der regionalen Vernetzung und Versorgung: Mit täglich durchschnittlich 1100 Mahlzeiten bekocht die Klinikküche den gesamten Ort – von Kindergärten über Kinderbetreuung bis hin zu Seniorenheim und Tageszentrum. Dabei legt man besonderen Wert auf Produkte aus Österreich teilweise sogar in Bio-Qualität. Die Landesklinik St. Veit beweist damit, dass modernste medizinische Versorgung und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen.
Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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