30.09.2026 | 2 Bilder

Premiere für das „RupeRTitorium“: Neue Fortbildungsveranstaltung für RadiologietechnologInnen startet erfolgreich

Die Fortbildungsveranstaltung für Radiologietechnologie am UI für Neuroradiologie brachte Austausch zu Künstlicher Intelligenz, Photon-Counting-CT, Strahlenschutz und mehr.
© SALK

84 Teilnehmende bei der ersten ganztägigen Fortbildungsveranstaltung für Radiologietechnologie am Universitätsinstitut für Neuroradiologie der PMU. Eröffnung durch Prim. Univ.-Prof. Dr. med. Johannes Pfaff, MHBA

Mit dem „RupeRTitorium“ fand am Samstag, 26. September 2026, erstmals eine neue ganztägige Fortbildungsveranstaltung für RadiologietechnologInnen und RöntgenassistentInnen in Salzburg statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Prim. Univ.-Prof. Dr. Johannes Pfaff,  Vorstand des Universitätsinstituts für Neuroradiologie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU), gemeinsam mit seinem engagierten Team von Radiologietechnologinnen und -technologen des Instituts.

Das „RupeRTitorium“ versteht sich als neue Plattform für fachlichen Austausch, Weiterbildung und gezielte Wissensauffrischung. Dabei verbindet die Veranstaltung aktuelle wissenschaftliche und technologische Entwicklungen mit konkreten Fragestellungen aus dem beruflichen Alltag. Auch der Name ist bewusst gewählt: „RupeRTitorium“ verbindet die Abkürzung für die Berufsbezeichung RT für die Fachkräfte für Radiologietechnologie mit dem Namen des Salzburger Landespatrons Rupert und lehnt sich gleichzeitig an den Begriff „Repetitorium“ an – also an die strukturierte Wiederholung, Vertiefung und Aktualisierung von Fachwissen.

Aktuelle Entwicklungen im Mittelpunkt

Inhaltlich widmete sich das erste "RupeRTitorium" verschiedenen Themen, die das Berufsfeld der Radiologietechnologie aktuell und künftig prägen. Unter dem Titel „Modern Times“ standen insbesondere Veränderungen und neue Herausforderungen im Berufsbild im Mittelpunkt. Diskutiert wurden unter anderem die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz, die Weiterentwicklung und Erweiterung des Berufsprofils sowie der Einfluss neuer Erkrankungen auf die klinische Praxis. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Photon-Counting-Computertomographie (Photon-Counting-CT). Die Wahl dieses Themas knüpft auch an eine aktuelle Entwicklung am Universitätsinstitut für Neuroradiologie an: Dort erfolgt gegenwärtig die Aufstellung eines eigenen Photon-Counting-Computertomographen. Eine eigene Sitzung widmete sich außerdem der Dosisoptimierung in der Computertomographie und Angiographie. Ergänzend wurde der wichtige Aspekt des Strahlenschutzes des medizinischen Fachpersonals thematisiert.

Blick in die Zukunft der Radiologietechnologie

Den Abschluss der Fortbildung bildete ein Impulsvortrag von Sabine Weissensteiner, MA, Präsidentin von rtAUSTRIA – Berufsfachverband für Radiologietechnologie Österreich, zum Thema „Zukunft der Radiologietechnologie“. Im Anschluss folgte eine angeregte offene Diskussion unter Einbindung des Auditoriums. Am Podium beteiligten sich neben Sabine Weissensteiner auch Dr. rer. medic. Anton Sheahan Quinsten, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Medizinische TechnologInnen für Radiologie, Beate Maislinger, Radiologietechnologin bei den Barmherzigen Brüdern Salzburg und Leiterin von Praxisseminaren an der FH Salzburg, sowie Prof. Johannes Pfaff.

Damit bot die Veranstaltung nicht nur die Möglichkeit zur fachlichen Weiterbildung, sondern auch Raum für den persönlichen Austausch und die Vernetzung innerhalb des Berufsstandes über Institutions- und Landesgrenzen hinweg. „Mit den Führungspersönlichkeiten des österreichischen und des deutschen Berufsverbandes für Radiologietechnologie sowie mit FachexpertInnen zu den Themen Künstliche Intelligenz, Photon-Counting-CT und Strahlenschutz haben wir für die Veranstaltung hochkarätige SprecherInnen nach Salzburg geholt. Das Interesse an der Fortbildung war überregional sehr groß. Unser Fortbildungskonzept ist aufgegangen – das zeigt sich nicht nur an der Teilnehmerzahl, sondern auch an den durchweg positiven Rückmeldungen“, sagt Prof. Johannes Pfaff.

Wissenschaftlicher Austausch und persönliche Begegnung

Auch für Isabelle Hochhuber, BSc MScPH, und Reinhard Bauer, MSc MSc, beide Radiologietechnologen und Mitarbeiter am Universitätsinstitut für Neuroradiologie sowie Mitorganisatoren des "RupeRTitoriums", lag eine besondere Stärke der Veranstaltung in der Verbindung von fachlichem und persönlichem Austausch. „Aus meiner Sicht hat das RupeRTitorium vor allem durch die Kombination aus wissenschaftlichem Austausch, persönlicher Begegnung und praxisnahen Diskussionen überzeugt", so Hochhuber.

Erfolgreicher Auftakt mit 84 Teilnehmenden

Damit zählt die neue Veranstaltung zu den größeren Fortbildungsveranstaltungen für RadiologietechnologInnen und RöntgenassistentInnen in Österreich, die nicht von einem Fachverband oder einem Industrieunternehmen organisiert werden. Veranstaltungsort waren die Räumlichkeiten der PMU in Salzburg. Die Resonanz auf die erste Veranstaltung bestätigt damit das Konzept, eine unabhängige, praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Fortbildungsplattform speziell für Angehörige des Berufsstandes zu schaffen. Das "RupeRTitorium" soll künftig regelmäßig stattfinden. Die nächste Ausgabe ist für Herbst 2027 geplant.

 

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

Alle Inhalte dieser Meldung als .zip:

Sofort downloaden In die Lightbox legen

Bilder (2)

5 712 x 3 774 © SALK
3 024 x 2 090 © SALK


Kontakt

Christian Blaschke
Christian Blaschke, BA
Leiter Unternehmenskommunikation & Marketing
Uniklinikum Salzburg | SALK

Müllner Hauptstraße 48 | 5020 Salzburg | Austria
Telefon: +43 (0)5 7255-20012
+43 (0)676 8997-20012
E-Mail: c.blaschke@salk.at