30.06.2026 | 1 Bild

Salzburger Landeskliniken unterstützen Gewaltschutz: Gewaltbarometer erreicht Familien direkt nach der Geburt

Die Geburt eines Kindes ist der Beginn eines neuen Lebensabschnitts – geprägt von Freude, neuen Rollen und großen Veränderungen.
© Anna Pirato

v.l.: Isabel Bojanovsky, Gewaltschutzkoordinatorin Stadt Salzburg; Thorsten Fischer, Vorstand der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe; Daniela Gutschi, Gesundheitslandesrätin; Andrea Brandner, Sozialstadträtin

Im Rahmen des Entlassungspakets nach der Geburt erhalten Frauen an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Salzburger Landeskliniken zusätzlich den Gewaltbarometer der Stadt Salzburg. Damit setzen die SALK gemeinsam mit Stadt und Land Salzburg ein starkes Zeichen für Prävention, Sensibilisierung und niederschwellige Information.

Die Geburt eines Kindes ist der Beginn eines neuen Lebensabschnitts – geprägt von Freude, neuen Rollen und großen Veränderungen. Aus einer Paarbeziehung wird eine Familienbeziehung, verbunden mit neuen Erwartungen, Verantwortungen und mitunter auch Belastungen. Gerade in dieser sensiblen Phase können Informationen, Orientierung und das Wissen um Unterstützungsangebote entlasten und stärken.

Der Gewaltbarometer der Stadt Salzburg informiert über unterschiedliche Formen von Gewalt, mögliche Warnsignale und Grenzüberschreitungen sowie über zentrale Beratungs- und Unterstützungsangebote. Durch die Ausgabe im Entlassungspaket erreichen diese Informationen Familien direkt, frühzeitig und ohne zusätzliche Hürden.

„Die Begleitung von Familien endet nicht bei der medizinischen Versorgung. Mit dieser Kooperation unterstützen wir Familien in einer sensiblen Lebensphase und machen Hilfsangebote sichtbar“, betont Univ.-Prof. Dr. Thorsten Fischer, Vorstand der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der SALK.

Auch Daniela Gutschi, zuständige Landesrätin für Gesundheit, Frauen und Bildung, begrüßt die Initiative: „Prävention und Sensibilisierung sind wichtige Grundlagen eines wirksamen Gewaltschutzes. Früh zugängliche Informationen können helfen, Hemmschwellen abzubauen und Unterstützung leichter erreichbar zu machen.“

Andrea Brandner, zuständige Stadträtin für Soziales, Frauen und Gewaltschutz, ergänzt: „Gewaltschutz beginnt mit Information, Aufmerksamkeit und dem Wissen, dass Unterstützung da ist. Mit dem Gewaltbarometer schaffen wir einen einfachen Zugang und setzen ein klares Zeichen: Gewalt ist keine Privatsache.“

Frauenbeauftragte Alexandra Schmidt und Gewaltschutzkoordinatorin Isabel Bojanovsky von der Stadt Salzburg unterstreichen: „Gewaltschutz ist eine gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe und beginnt lange bevor Gewalt sichtbar wird. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Informationen und Unterstützung dorthin zu bringen, wo Menschen erreicht werden – früh, niederschwellig und ohne Hürden. Dass wir das gemeinsam mit den SALK umsetzen können, ist ein wichtiges Zeichen.“

Einrichtungen und Organisationen, die den Gewaltbarometer ebenfalls an ihre Zielgruppen weitergeben möchten, können diesen bei der Stadt Salzburg anfordern.

Denn eines ist klar: Gewalt darf kein Tabuthema sein.

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Leiter Unternehmenskommunikation & Marketing
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