12.08.2026 | 2 Bilder

Sieben Stunden nur Notstromversorgung: Erfolgreicher Test am Universitätsklinikum

LR Gutschi: „Bevölkerung kann sich auf medizinische Versorgung in Krisensituationen verlassen“
© SALK/Neumayr

Landesrätin Daniela Gutschi machte sich selbst ein Bild von den Notstromaggregaten am Universitätsklinikum.

Am Universitätsklinikum Salzburg wurden die Vorkehrungen für einen länger dauernden Stromausfall an beiden Standorten überprüft. Die jeweils siebenstündigen Tests am Campus LKH Ende Juli und am Campus CDK am 11. August 2026 verliefen planmäßig: Der medizinische Betrieb konnte vollständig aufrechterhalten werden. Von 10 bis 17 Uhr wurden beide Standorte jeweils über mit Diesel betriebene Notstromaggregate mit Energie versorgt. Bis zu 72 Stunden kann der Krankenhausbetrieb im Ernstfall über diese Aggregate weitergeführt werden. Tests dieser Dauer und in dieser Form wurden im Bereich der Salzburger Landeskliniken erstmals durchgeführt und sind nach derzeitigem Recherchestand auch über die SALK hinaus bislang zumindest regional einzigartig. „Wir wollen die Krisenfestigkeit unserer kritischen Gesundheitseinrichtungen weiter stärken, dazu braucht es solche Tests. Der planmäßige Verlauf bestätigt: Die Bevölkerung kann sich darauf verlassen, dass die medizinische Versorgung auch in Krisensituationen bestmöglich abgesichert ist“, betont Gesundheitslandesrätin Daniela Gutschi.

Bereits 2023 waren solche Notstromtests durchgeführt worden, damals allerdings über 90 Minuten. „Der Zeitpunkt für die Tests wurde bewusst gewählt, weil im Hochsommer der höchste Bedarf an Kälteversorgung besteht. Der planmäßige Verlauf ist das Ergebnis sorgfältiger Vorbereitung und abgestimmter Abläufe. Sowohl die Aggregate als auch die Kühlanlagen in den medizinischen Bereichen arbeiteten während der gesamten Laufzeit zuverlässig“, berichtet Christian Welles, Bereichsleiter der SALK-Wirtschaftsdirektion. Am Campus LKH stehen 15 Notstromaggregate zur Verfügung, am Campus CDK sind es drei, ein viertes ist bereits in Planung.

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Christian Blaschke
Christian Blaschke, BA
Leiter Unternehmenskommunikation & Marketing
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