09.10.2023 | 1 Bild

Startschuss für elektronische Kurve an der Uniklinik für Herzchirurgie

Nach drei Monaten Vorbereitung wurde am Uniklinikum Salzburg die bereits sechste Uniklinik auf ORME umgestellt
© SALK/Fürweger

Let's go digital heißt es an der Uniklinik für Herzchirurgie – im Bild (v. l.): Key-Userin Dr. Kata Vida, Pflegedienstleiterin Angela Pollstätter, BA MA, Klinik-Vorstand Univ.-Prof. Dr. Rainald Seitelberger, Gerald Geisler, BScN (MIT), Key-Userin DGKP Sandra Feuchter, Projektleiter DI Filippo Giannini (MIT), Key-User Dr. Konstantino Chryssagis.

Nächster Meilenstein für eines der größten und wichtigsten Digitalisierungsprojekte der Salzburger Landeskliniken: Am Montag, 9. Oktober, wurde die Uniklinik für Herzchirurgie auf die elektronische Kurve (ORME – ORBIS Medication) umgestellt. Dem war eine dreimonatige Vorbereitungszeit vorausgegangen, in der Projektkoordinator Gerald Geisler (MB MIT) in Abstimmung mit Projektleiter Filippo Giannini (MB MIT) und gemeinsam mit Susanne Seer, Paul Gasser (beide Pflegedirektion Uniklinikum Salzburg), Darshan Singh (ärztliche Direktion Uniklinikum Salzburg) und einem Projektteam der Klinik alle Prozesse analysiert und dann digitalisiert hatten.

"Die Umsetzung hat weitgehend problemlos funktioniert – vor allem dank des tollen Engagements der Key-User aus Medizin und Pflege", berichten Filippo Giannini und Gerald Geisler. In der ersten Woche ist das Projektteam täglich an der Uniklinik für Herzchirurgie vertreten, um die Einführung vor Ort zu begleiten. 

Nach den Unikliniken für Innere Medizin I und II sowie den Unikliniken für Pneumologie, Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten und Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie ist die Uniklinik für Herzchirurgie die sechste Abteilung, an der die elektronische Kurve eingeführt wurde. An der Klinik arbeiten nun 15 Ärztinnen und Ärzte sowie rund 25 Pflegekräfte mit ORME. Insgesamt sind es am Uniklinikum Salzburg bereits 160 Ärztinnen und Ärzte sowie mehr als 275 Pflegekräfte. An der Uniklinik für Herzchirurgie werden im Vorjahr 485 Patientinnen und Patienten operiert.

Als nächste Klinik ist im kommenden Frühjahr die Uniklinik für Urologie an der Reihe. Davor erfolgt im Herbst noch ein großes ORBIS-Update.
Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 64.200 stationäre, 9300 tagesklinische und 1,2 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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