27.03.2026 | 4 Bilder

Symposium rückt Kinderaugenheilkunde in den Fokus

© SALK / Neumayr

LR Mag. Daniela Gutschi und Prim. Univ. Prof. Dr. Herbert Reitsamer

Der augenärztliche Kongress, das Salzburger Ophtalmologische Symposium von der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie, hat hochkarätige internationale und nationale Referenten angezogen.  Neben aktuellen Entwicklungen und Fragestellungen in der Augenheilkunde stand die Kinderophthalmologie, also die Kinderaugenheilkunde, im Mittelpunkt. Die zum 28. Mal veranstaltete Fachkonferenz wurde heuer in den Räumlichkeiten der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität ausgerichtet.

Das Symposium wurde von Gesundheitslandesrätin Daniela Gutschi eröffnet, die betonte: „Die Gesundheit der Kinder hat für uns oberste Priorität. Gerade im Bereich der Augenheilkunde ist frühzeitige Vorsorge entscheidend, da viele Erkrankungen zunächst unbemerkt bleiben. Das Symposium mit seinem Fokus auf die Kinderophthalmologie leistet einen wichtigen Beitrag, um Bewusstsein zu schaffen, medizinisches Wissen zu vertiefen und die bestmögliche Versorgung unserer jungen Patientinnen und Patienten weiter zu stärken.“

Expertisezentrum für seltene Augenerkrankungen

Professor Herbert Reitsamer, Leiter der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie am Uniklinikum Salzburg: „Unsere Augenklinik verfügt über besondere Expertise im Bereich seltener Augenerkrankungen mit Schwerpunkt vorderer Augenabschnitt, Glaukom und Kinderophthalmologie, wir sind als Expertise-B-Zentrum, also als nationales Expertisezentrum, zertifiziert. Nur regelmäßige augenfachärztliche Kontrollen im Kindesalter gewährleisten, dass Kinder vor den Folgen von Augenerkrankungen geschützt werden können.“

Frühzeitige Vorsorge zur Entdeckung unspezifischer Augenbeschwerden

„Viele Erkrankungen der Augen sind anfangs ohne subjektive Beschwerden und können lediglich durch Vorsorgeuntersuchungen entdeckt werden. Dies wird insbesondere bei jungen Patientinnen und Patienten schlagend, da sich diese oft noch nicht präzise äußern können. Unspezifische Beschwerden wie Druckgefühl, Schmerzen, Schwindel oder Doppelbilder können auf eine Erkrankung der Augen hindeuten und sollten augenfachärztlich untersucht werden. Auch eine Lernstörung kann auf eine Augenerkrankung hinweisen. Deswegen empfiehlt die ophthalmologische Gesellschaft, im Kindesalter regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durch eine Augenärztin bzw. einen Augenarzt durchführen zu lassen“, so Dozent Markus Lenzhofer von der Augenklinik.

Vernetzung und Wissensaustausch im Bereich der Augenheilkunde

Neben den häufigsten Themen der Kinderophthalmologie bilden die genetische Diagnostik und Therapie sowie die zunehmend mehr unter Kindern auftretende visuelle Überforderung besondere Schwerpunkte des Kongresses. Schwerwiegende Erkrankungen wie die Frühgeborenenretinopathie, der angeborene Graue und Grüne Star, angeborene Tränenwegserkrankungen und Lidfehlstellungen runden das Spektrum der kindlichen Augenerkrankungen ab. Diese Veranstaltung zeichnet sich neben der Wissensvermittlung für den niedergelassenen Bereich durch die Möglichkeit zur engen Vernetzung mit der Industrie sowie der Kolleginnen und Kollegen untereinander aus.

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Christian Blaschke
Christian Blaschke, BA
Leiter Unternehmenskommunikation & Marketing
Uniklinikum Salzburg | SALK

Müllner Hauptstraße 48 | 5020 Salzburg | Austria
Telefon: +43 (0)5 7255-20012
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