06.11.2026 | 1 Bild

Tag der Medizinphysik – 7. November 2026

Von Marie Curie zur Hightech-Medizin: Medizinphysik ermöglicht modernste Diagnose- und Therapieformen
© SALK/Walch

Foto v. l.: Dipl.-Ing. Manuel Schürrer, BSc (Nukleramedizin); Dipl.-Ing. Ingrid Ziegler (Radiotherapie); Dipl.-Ing. Werner Siegl, BSc (Strahlenschutz); Radiotherapie: Azita Schranz-Nayebagha, MSc; Johannes Berchtold, MSc PhD; Mag. Marco Meinschad, MSc; Dipl.-Ing. Manuel Brandstätter; Dipl.-Ing. Ivan Messner, PhD; Dipl.-Ing. Dr. Christoph Gaisberger

Am 7. November, dem Geburtstag von Marie Curie, wird weltweit der Tag der Medizinphysik begangen. Die Österreichische Gesellschaft für Medizinische Physik (ÖGMP) nimmt diesen Tag zum Anlass, die beeindruckende Entwicklung eines interdisziplinären Fachgebiets und dessen zunehmende Bedeutung für die moderne Gesundheitsversorgung in Österreich hervorzuheben. In der SALK arbeiten aktuell 12 Medizinphysikerinnen und Medizinphysiker in Strahlenschutz, Radiotherapie, Nuklearmedizin und in der Magnetresonanztomographie. Wie stark sich das Fachgebiet entwickelt hat, zeigt sich auch an der Zahl der Strahlentherapiegeräte in Österreich: Zwischen 2002 und 2021 stieg sie von 36 auf 51, was einem Zuwachs von rund 42 Prozent entspricht.

Was mit der Entdeckung der Radioaktivität und der Entwicklung von Röntgendiagnostik, Nuklearmedizin und Strahlentherapie begann, hat sich zu einem zentralen Bestandteil moderner Medizin entwickelt. Christoph Gaisberger, leitender Medizinphysiker an der Universitätsklinik für Radiotherapie und Radio-Onkologie: „Medizinphysikerinnen und -physiker sorgen heute dafür, dass hochkomplexe Diagnose- und Therapieverfahren sicher, präzise und wirksam angewendet werden. Das Tätigkeitsfeld der Medizinphysik reicht längst über die ursprünglich mit ihr verbundenen „strahlenden“ Fachbereiche hinaus. Neben der diagnostischen und therapeutischen Anwendung ionisierender Strahlung gewinnen auch nicht-ionisierende Verfahren zunehmend an Bedeutung. So ist die Ultraschalldiagnostik heute aus nahezu allen medizinischen Fachrichtungen nicht mehr wegzudenken. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglicht darüber hinaus hochauflösende sowie funktionelle Einblicke in den menschlichen Körper – ganz ohne den Einsatz ionisierender Strahlung.“

Ein weiteres dynamisches Aufgabenfeld ist die Medizininformatik. Medizinphysikerinnen und Medizinphysiker arbeiten hier unter anderem an Algorithmen zur Bildverarbeitung, an der Qualitätssicherung KI-basierter Diagnoseverfahren und an der Analyse großer medizinischer Datensätze. Damit tragen sie dazu bei, neue Technologien verantwortungsvoll in die klinische Praxis zu integrieren.

So bleibt die Medizinphysik – ganz im Sinne Marie Curies – ein wachsendes und innovatives Fachgebiet, an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technik und Medizin. Ihre Expertise ist entscheidend, um den technologischen Fortschritt für Patientinnen und Patienten sicher und nutzbringend einzusetzen und die Gesundheitsversorgung der Zukunft mitzugestalten.

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Kontakt

Christine Walch

Mag. Christine Walch
PR Senior Consultant | Unternehmenskommunikation & Marketing
Uniklinikum Salzburg | SALK

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