27.01.2026 | 1 Bild

Ultraschallgezielte Spaltung: Minimalinvasive Behandlung bei Karpaltunnelsyndrom

Ambulanter Eingriff hilft rasch und effektiv
Minimalinvasive Behandlung bei Karpaltunnelsyndrom © SALK

Die ultraschallgestützten Karpaltunnelspaltung wird am Universitätsinstitut für Neuroradiologie bereits seit vergangenem Dezember erfolgreich durchgeführt. Diese neuartige, besonders schonende Technik wird als ambulanter Eingriff von Oberarzt Miar Ouaret angeboten.

Kribbeln in den Händen, Taubheitsgefühle oder eingeschlafene Hände am Morgen. Diese Symptome könnten auf ein so genanntes Karpaltunnelsyndrom hinweisen. Mit einer schonenden minimalinvasiven, ultraschallgezielten Technik kann hier schnell geholfen werden.
Das Karpaltunnelsyndrom (CTS oder KTS) bezeichnet eine Bedrängung des Nervus medianus im Bereich des Handgelenks und führt zu Schmerzen oder Taubheitsgefühlen in der Hand. Während die herkömmliche Behandlung operativ offen oder endoskopisch erfolgt, bietet die ultraschallgezielte Technik eine gleichwertig effektive, aber deutlich schonendere Alternative. Der Eingriff hinterlässt nur eine minimale Einstichstelle von drei bis fünf Millimetern Länge. Die Hand ist unmittelbar nach der Operation wieder belastbar und der Alltagseinsatz rasch möglich.

Besonders schonend und ambulant

Die ultraschallgestützten Karpaltunnelspaltung wird am Universitätsinstitut für Neuroradiologie bereits seit vergangenem Dezember erfolgreich durchgeführt. Diese neuartige, besonders schonende Technik wird als ambulanter Eingriff von Oberarzt Miar Ouaret angeboten, der das Verfahren an der Universitätsklinik Innsbruck bei deren Erfindern Professor Gruber und Professor Loizides, erlernt hat.
In enger Kooperation mit der Neurologie und der Neurochirurgie des Uniklinikums CDK steht die Methode nun für Patientinnen und Patienten mit klinischem Karpaltunnelsyndrom zur Verfügung. Mit einer Überweisung des behandelnden Arztes können sich Patientinnen und Patienten mit bestätigten CTS-Symptomen direkt zur Erstvorstellung an das Universitätsinstitut für Neuroradiologie wenden. Zur Abklärung sekundärer Ursache, wie Raumforderungen oder anatomischer Varianten, empfiehlt sich vor der Operation eine Ultraschalldiagnostik, die ebenfalls vor Ort angeboten werden Voraussetzung für den Eingriff ist neben einer klaren klinischen Symptomatik ein pathologischer Nervenleitungsbefund, der im niedergelassenen Bereich oder an unserer Universitätsklinik für Neurologie durchgeführt werden kann.
Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 9.900 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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