24.08.2026 | 2 Bilder

Universitätsklinik für Chirurgie findet österreichweit Anerkennung

Chirurgische Qualität ist im Universitätsklinikum Salzburg breit verankert
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Vier Salzburger Erfolgsträger der „Champions League“ des Österreichischen Chirurgenkongresses (von links): Priv.-Doz. Dr. Jörg Hutter (2025), Priv.-Doz.in Dr.in Charlotte Rabl (2022), Univ.-Prof. Dr. Tarkan Jäger (2026) und Univ.-Prof. Dr. Klaus Emmanuel (2018)

Die Chirurgie am Universitätsklinikum Salzburg steht für hohe Spezialisierung, verlässliche Zusammenarbeit und konsequente Weiterentwicklung. Die Bestellung von Klinikvorstand Prim. Univ.-Prof. Dr. Klaus Emmanuel in den Onkologiebeirat des Gesundheitsministeriums ist daher nicht nur eine persönliche Auszeichnung, sondern auch ein Zeichen für die überregionale Wahrnehmung der gesamten Klinik.

Anspruchsvolle Eingriffe gelingen nur im Zusammenspiel vieler Berufsgruppen. Strukturierte Fallbesprechungen, laufende Weiterbildung und interdisziplinärer Austausch schaffen die Grundlage für eine moderne, qualitätsorientierte Versorgung. „Erfolgreiche Medizin entsteht nicht durch einzelne Personen allein. Entscheidend sind Können, gegenseitiges Vertrauen und die Bereitschaft, Wissen zu teilen. Dass unsere Arbeit auch außerhalb Salzburgs wahrgenommen wird, freut mich sehr – vor allem, weil sie die Leistung vieler engagierter Kolleginnen und Kollegen sichtbar macht“, sagt Prof. Emmanuel.

Ein Beispiel dafür ist die sogenannte „Champions League“ des Österreichischen Chirurgenkongresses. Bei diesem Format analysieren Teams anspruchsvolle Fälle und präsentieren ihre Behandlungsstrategien vor einem Fachpublikum. In den vergangenen Jahren waren mehrfach Vertreterinnen und Vertreter aus Salzburg an Erfolgen des Teams West beteiligt: 2018 Univ.-Prof. Dr. Klaus Emmanuel, 2022 Priv.-Doz.in Dr.in Charlotte Rabl, 2025 Priv.-Doz. Dr. Jörg Hutter und 2026 Univ. Prof. Dr. Tarkan Jäger. Das unterstreicht, dass chirurgische Kompetenz am Standort breit verankert ist.

Die Berufung Emmanuels in den Onkologiebeirat des Gesundheitsministeriums für die Funktionsperiode 2026 bis 2030 knüpft daran an. Als Vertreter der onkologischen Chirurgie berät er gemeinsam mit Expertinnen und Experten unterschiedlicher Berufsgruppen über die Weiterentwicklung von Krebsvorsorge, Früherkennung und Versorgung in Österreich. Dabei bringt er neben seiner persönlichen Erfahrung auch die Perspektive der klinischen Praxis und des Salzburger Teams ein.

Darüber hinaus engagiert sich Prof. Emmanuel in mehreren überregionalen Funktionen für Qualität, Fortbildung und fachliche Standards. Er ist Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgische Onkologie, vertritt chirurgische Abteilungsleitungen in der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie, leitet deren Fortbildungsakademie und steht dem Prüfungsausschuss für die Facharztprüfung in Allgemein- und Viszeralchirurgie vor. Zudem gehört er als österreichischer Vertreter dem Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie an.

So verbinden sich die Aufgaben von Prof. Emmanuel auf Bundesebene mit der täglichen Arbeit in Salzburg: Im Mittelpunkt stehen hohe medizinische Qualität, Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziel, Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen.

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Christian Blaschke
Christian Blaschke, BA
Leiter Unternehmenskommunikation & Marketing
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