04.05.2026 | 3 Bilder

Universitätsklinikum Salzburg bekräftigt den Status als Zentrum für innovative Schlaganfallbehandlung

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Dieser fortschrittliche Stent-Retriever soll die Behandlungsergebnisse für Patientinnen und Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall verbessern.

Das Universitätsklinikum Salzburg gibt als erstes Zentrum weltweit die erfolgreiche Anwendung des NeVa 3,0 mm Thrombektomie-Systems bekannt. Dieser fortschrittliche Stent-Retriever soll die Behandlungsergebnisse für Patientinnen und Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall verbessern.

Die Einführung des NeVa 3,0 mm Thrombektomie-Systems folgt auf die kürzlich erfolgte CE-Kennzeichnung und die Markteinführung in Europa durch Vesalio, einem globalen Anbieter im Bereich vaskulärer Interventionen. Das Universitätsklinikum Salzburg wurde aufgrund seiner langjährigen Expertise in der Schlaganfallversorgung als eines von wenigen Zentren für die initiale Einführung ausgewählt.

Das NeVa™ Thrombektomie-System ist ein minimalinvasives Instrument zur Entfernung von Blutgerinnseln aus verschlossenen Hirnarterien. Die 3,0 mm-Version wurde speziell für die Behandlung von Verschlüssen mittelgroßer Hirngefäßen, d.h. Gefäße mit einem Durchmesser ≥ 1.5 - ≤ 3.0 mm, entwickelt und erweitert die bestehenden Möglichkeiten der Thrombusentfernung. Man verspricht sich davon, dass Ärztinnen und Ärzte ein breiteres Spektrum von Schlaganfallpatienten behandeln können, die bislang schwer zugänglich waren. Dies betrifft selektierte Patientinnen und Patienten, die bei einem akuten ischämischen Schlaganfall aufgrund des Verschlusses einer hirnversorgenden Arterie für eine endovaskuläre Schlaganfalltherapie infrage kommen. Das System basiert auf der Drop Zone™ Technologie für eine zuverlässige Thrombusaufnahme und hohe First-Pass-Erfolgsraten – ein möglicherweise entscheidender Faktor für die Verkürzung der Eingriffszeit und die Unterstützung einer besseren Genesung der PatientInnen.

„Unser Universitätsklinikum blickt auf eine lange Tradition in der Schlaganfallversorgung zurück, die an der Christian-Doppler-Klinik in einem multidisziplinären Team aus Medizinerinnen und Medizinern der Fächer Neurologie, Neuroradiologie, Neurochirurgie, Neuroanästhesie und der Intensivmedizin stattfindet", betont Univ.-Prof. Dr. Johannes Pfaff, Primar des Universitätsinstituts für Neuroradiologie. "Die Möglichkeit als eine der ersten Kliniken das 3,0 mm NeVa™-System zu nutzen, ist ein Zeichen für die hervorragende Arbeit der letzten Jahre. Sie unterstreicht unser Engagement an der vordersten Front der Weiterentwicklung und Verbesserung der Schlaganfallversorgung sowie die hohe Expertise unseres Teams. Wir sind sehr erfreut, als erstes Zentrum weltweit dieses System im klinischen Einsatz zu verwenden und unseren Patientinnen und Patienten somit modernste Behandlungsmethoden anbieten zu können.“

Die ersten Anwendungen zeigen das Potenzial des Systems, den Zugang zur Behandlung für eine größere Gruppe von Schlaganfallpatienten zu erweitern, die von einer mechanischen Thrombektomie profitieren könnten. Mit der Einführung dieser Innovation unterstreicht das Universitätsklinikum Salzburg erneut sein Engagement für den Fortschritt der Schlaganfallversorgung und die Optimierung der Behandlungsergebnisse durch modernste Medizintechnologie.

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Christian Blaschke
Christian Blaschke, BA
Leiter Unternehmenskommunikation & Marketing
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