16.03.2026 | 1 Bild

Wenn die Realität zerfällt: „Room of Horror“ macht Delir für Pflegekräfte erlebbar

Interaktive Simulation in der Landesklinik St. Veit
© SALK

Der ‚Room of Horror‘ ist eine interaktive Lernmethode zur Förderung der Patientensicherheit. Dabei wird ein realistisches Szenario gestaltet, in dem ein Raum bewusst mit verschiedenen Fehlern vorbereitet wird. Sie waren mit dabei: Daniela Rettenwender, BSc MScN – APN Junior, Claudia Schwab, BScN, MSc ANP – APN Senior, Elisabeth Gumpold, LPP CCM, Elisabeth Harzer, BScN, APN Junior, Elisabeth Haussteiner, BSc MSc – Leitung Praxiskoordination, Mag. Karl Schwaiger, Pflegedirektor, Daniela Ebner, BScN, stv. Pflegedirektorin, Denise Spendl, LPP Interne Bettenhaus, Stefan Mitterer, LPP Interne Parterre & Interne Ambulanz (v.li.).

Wie fühlen sich Patienten die unter Delir leiden? Wie nehmen sie ihre Umgebung wahr? Wie kann ihnen geholfen werden sich zu orientieren? Diese Fragen nahm das Team der APN´s und die Delir-ExpertInnen der Landesklinik St. Veit am „World-Delirium-Awarness-Day“ zum Anlass um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den so genannten „Room of Horror“ zu schicken.

„Der ‚Room of Horror‘ ist eine interaktive Lernmethode zur Förderung der Patientensicherheit. Dabei wird ein realistisches Szenario gestaltet, in dem ein Raum bewusst mit verschiedenen Fehlern vorbereitet wird. Die Mitarbeitenden erhielten ein Fallbeispiel, anhand dessen sie die vorgefundene Situation im ‚Room of Horror‘ im Hinblick auf Delir und Patientensicherheit analysieren sollten“, berichtet Karl Schwaiger, der Pflegedirektor der Landesklinik St. Veit der den „Room of Horror“ ebenfalls absolviert hat.

Während der Begehung dokumentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die entdeckten Fehler mithilfe eines Erfassungsformulars. Im Anschluss werden die Ergebnisse gemeinsam mit den betreuenden PflegeexpertInnen (APN) reflektiert und ausgewertet.

„Durch diese Kombination aus praktischer Beobachtung, aktiver Analyse und gemeinsamer Reflexion soll ein multimodaler Lernerfolg erzielt und das Bewusstsein für Patientensicherheit nachhaltig gestärkt werden“, so Claudia Schwab, eine der Leiterinnen des Demenz-Netzwerks der Salzburger Landeskliniken weiter. Und: „Das Angebot wurde von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr gut angenommen und die fachliche Sensibilität für den professionellen Umgang mit Delir-PatientInnen dadurch erhöht.“
Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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