20.10.2023 | 1 Bild

Zwei neue Pflege-Professuren an der PMU bringen auch das Uniklinikum Salzburg voran

Advanced Nursing Practice und Cross Sectoral Care sind wichtige Zukunftsfelder für die Pflege und das Gesundheitssystem insgesamt
© PMU/WildBild

Univ.-Prof. Jürgen Osterbrink (Dekan für Pflegewissenschaft PMU), Ass.-Prof.in Dr. Nadja Nestler, Ass.-Prof.in Dr. Irmela Gnass Franziska Moser, BA MA (Pflegedirektorin Uniklinikum Salzburg).

Große Freude am Uniklinikum Salzburg über die Schaffung und Besetzung von zwei neuen Lehrstühlen an der Paracelsus Medizinischen Universität (PMU) im Bereich Pflegewissenschaft und -praxis: Professorin Nadja Nestler erhält ab 1. November die Professur Nursing Science & Advanced Nursing Practice, Professorin Imela Gnass ebenfalls ab 1. November die Professur für Nursing Science & Cross Sectoral Care.

„Beide Bereiche sind für die Pflege am Uniklinikum Salzburg von größter Bedeutung, umso mehr freut es mich, dass wir nun an der PMU zwei neue Ansprechpersonen für die Weiterentwicklung der Pflege in Salzburg haben. Das ist ein Schritt nach vorne für das gesamte Gesundheitssystem im Bundesland“, gratuliert Franziska Moser, Pflegedirektorin am Uniklinikum Salzburg, den beiden neuen Professorinnen.

Advanced Nursing Practice (ANP) beschäftigt sich mit der Entwicklung, Einführung und nachhaltigen Sicherung neuer und erweiterter Pflegepraxis auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Absolventinnen und Absolventen sind dann als Pflegeexpertinnen und -Experten (Advanced Practice Nurse – APN) in den Krankenhäusern tätig. Franziska Moser: „Wir setzen am Uniklinikum, aber auch in unseren Landeskliniken immer mehr APN ein und sehen im klinischen Alltag die positiven Auswirkungen der Expertise, die diese Pflegeexpertinnen und -experten einbringen. Unsere Patientinnen und Patientinnen fordern nicht nur die Medizin aufgrund immer komplexerer Krankheitsbilder, sondern auch die Pflege. Nicht nur die Medizin, sondern auch die Pflege muss sich auf die älter und kränker werdende Bevölkerung einstellen.“

Cross Sectural Care betrifft die sektorenübergreifenden Zusammenarbeit im Gesundheitswesen – also
z. B. zwischen Pflege-Einrichtungen und Krankenhäusern. Ziel dieser neuen Professur ist es, die Patientinnen und Patienten bestmöglich durch die Nahtstellen im Gesundheitssystem zu begleiten. Franziska Moser: „Es darf zu keinem Versorgungsbruch kommen, wenn eine ältere Person vom Krankenhaus in häusliche Pflege oder in ein Pflegeheim entlassen wird. Unsere Patientinnen und Patienten haben sich durchgängig die bestmögliche Pflege verdient. Hier wird Professorin Gnass wichtige Impulse setzen und wir freuen uns darauf, unsere Inputs dazu liefern zu können.“

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 64.200 stationäre, 9.300 tagesklinische und 1,2 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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