09.07.2026 | 2 Bilder

AltersTraumaZentrum findet überregionale Beachtung

Länderübergreifendes Interesse an interprofessioneller Versorgung älterer Menschen
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Das Leitungsteam des ATZ v. l.: PDL Irene Mössler BScN, MSc; Univ.-Prof. Dr. Thomas Freude; OA Dr. Wilfried Payer (UK für Orthopädie und Traumatologie); Ltd. OA Dr. Reinhard Alzner, MSc (UK für Geriatrie, ärztliche Leitung ATZ); APN Andreas Radler BSc, MSC; APN Melanie Rudelstorfer BSc, MScN (Pflegeexperten); Univ.-Prof. Dr. Bernhard Iglseder (UK für Geriatrie)

Das AltersTraumaZentrum am Universitätsklinikum Salzburg leistet seit 2021 österreichweit beispielhafte Arbeit: Durch die enge, campusübergreifende Zusammenarbeit von Orthopädaie und Traumtologie, Geriatrie, Pflege und weiteren Berufsgruppen erhalten ältere Patientinnen und Patienten eine umfassende, individuell abgestimmte Versorgung. Die besondere Expertise und die etablierten interprofessionellen Strukturen finden auch international Anerkennung – zuletzt überzeugte sich eine Delegation des Kantonsspitals Baselland bei einem mehrtägigen Fachbesuch vor Ort von den Salzburger Behandlungspfaden und Arbeitsabläufen.

Das nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifizierte Salzburger AltersTraumaZentrum besteht bereits seit 2021 und wird in enger Kooperation zwischen der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie unter der Leitung von Primar Thomas Freude sowie der Universitätsklinik für Geriatrie unter Primar Bernhard Iglseder campusübergreifend (LKH und CDK) geführt. Patientinnen und Patienten über 70 Jahre mit Sturzverletzungen und zusätzlichem geriatrischem Behandlungsbedarf werden sowohl unfallchirurgisch als auch internistisch-geriatrisch betreut. Ein eigener Behandlungspfad berücksichtigt dabei unter anderem die Sturz- und Delirprophylaxe sowie Begleiterkrankungen wie Demenz oder Osteoporose.

Eine zentrale Grundlage dieses Modells ist die enge Abstimmung aller beteiligten Berufsgruppen, die unter anderem durch regelmäßige gemeinsame Teambesprechungen sichergestellt wird. „Diese Kommunikationsstrukturen und Schnittstellen standen daher auch im Fokus des Treffens. Der Besuch der Schweizer Kolleginnen und Kollegen unterstreicht die Bedeutung einer intensiven interprofessionellen Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg. So lassen sich die Versorgungsqualität und die Versorgungsstrukturen vulnerabler Patientengruppen kontinuierlich weiterentwickeln“, so die Pflegeexpertin APN (Advanced Practice Nurse) für Alterstraumatologie und Delirmanagement an der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie, Melanie Rudelstorfer.

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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Christine Walch

Mag. Christine Walch
PR Senior Consultant | Unternehmenskommunikation & Marketing
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