22.01.2024 | 1 Bild

Kinder-Neurochirurg Prof. Matthias Krause verstärkt das Team des Uniklinikums Salzburg

International anerkannter Arzt und Forscher erweitert das Spektrum der Unikliniken für Kinder- und Jugendchirurgie sowie Neurochirurgie
© SALK/Fürweger

Professor Matthias Krause wechselte mit Jahresbeginn 2024 von Sachsen nach Salzburg.

Mit Anfang des Jahres wechselte der 47-jährige Professor Matthias Krause vom Universitätsklinikum Leipzig an das Uniklinikum Salzburg. Der international bekannte Kinder-Neurochirurg bringt neues medizinisches und wissenschaftliches Know-how nach Salzburg. „Ich habe mich in der deutschen Medizin und Spitalslandschaft aufgrund des wirtschaftlichen Drucks nicht mehr wohl gefühlt“, beschreibt er die Hintergründe seines Wechsels von Sachsen nach Salzburg. „Ich war dann in Flachau auf Skiurlaub und habe aus Interesse die Homepage der Salzburger Landeskliniken durchgeschaut. Dort war eine Stelle als Facharzt für Neurochirurgie ausgeschrieben. Und ich habe mich einfach beworben.“

Bei den Hearings zeigte sich, dass Professor Krause nach Salzburg passt wie der sprichwörtliche Deckel auf den Topf. „Als ich 2021 nach Salzburg kam haben wir an der Klinik und mit der Führung des Uniklinikums festgelegt, dass wir die Neurochirurgie in Salzburg generell weiterentwickeln wollen, weil der Bedarf gegeben ist“, erklärt Professor Christoph Griessenauer, Vorstand der Universitätsklinik für Neurochirurgie. „Den Bereich der Kinder konnten wir bislang nur zum Teil abdecken.“

Professor Roman Metzger, Vorstand der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie, kennt Professor Krause aus der gemeinsamen Zeit am Universitätsklinikum Leipzig: „Bislang mussten wir Kinder für komplexe neurochirurgische Eingriffe an Spezialzentren schicken. Mit Professor Krause können wir nun Vieles bei uns am Standort machen. Das erspart den Kindern, ihren Eltern, aber auch den Geschwistern viele Belastungen.“

„Wasserkopf“, „offener Rücken“ und Hirntumor als Schwerpunkte

Der wissenschaftliche Schwerpunkt von Professor Krause liegt in der operativen Versorgung von Kindern mit Hydrozephalus („Wasserkopf“) und Spina bifida („offener Rücken“). „Hydrozephalus kann angeboren sein, bei Frühgeburten nach Blutungen entstehen, aber sich auch in den ersten beiden Lebensjahren entwickeln“, erläutert Professor Krause.

Zudem ist er zertifizierter Experte für Hirntumore bei Kindern. „Meine Expertise möchte ich auch in die Paracelsus Medizinische Universität und in das Young.Hope-Forschungszentrum am Uniklinikum Salzburg einbringen.“

Kinder-Neurochirurgie soll fix in Salzburg verankert werden

Mittelfristig soll am Uniklinikum eine eigene Division für Kinder-Neurochirurgie etabliert werden, in der dann auch junge Ärztinnen und Ärzte ausgebildet werden können. Salzburg könnte so dazu beitragen, dass die international durch Fachgesellschaften repräsentierte Trennung der Fächer Neurochirurgie und Kinder- und Jugendchirurgie überwunden wird.

Weltweit sind Kinder in der Medizin aufgrund von fehlenden wirtschaftlichen Interessen der Industrie unterrepräsentiert. „Am Uniklinikum Salzburg ist die Versorgung und Betreuung von Kindern und deren Familien hingegen ein klar deklarierter Schwerpunkt. Damit gewährleisten wir die bestmögliche Versorgung für unsere Salzburger Bevölkerung. Und jeder Euro, den wir hier investieren, rechnet sich in weiterer Folge mehrfach“, erklärt Gesundheits- und Spitalsreferentin Daniela Gutschi.

Silvia Lechner und Thomas Gamsjäger, die Geschäftsführenden der Salzburger Landeskliniken, betonen: „Es gibt gerade in der Neurochirurgie und damit auch in der Kinder-Neurochirurgie viele Ansatzpunkte in Richtung 3D-Druck, der ebenfalls ein Schwerpunkt des Uniklinikums Salzburg ist.“

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 64.200 stationäre, 9300 tagesklinische und 1,2 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

Alle Inhalte dieser Meldung als .zip:

Sofort downloaden In die Lightbox legen

Bilder (1)

3 024 x 2 575 © SALK/Fürweger


Kontakt

Dr. Wolfgang Fürweger
Dr. Wolfgang Fürweger
Leiter Unternehmens­kommunikation und Marketing
Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH
Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg

Tel: +43 (0)5 7255-20012
Mob: +43 (0)676 8997 20012
E-Mail: presse@salk.at