03.06.2026 | 2 Bilder

Universitätsklinik für Dermatologie forscht an grenzüberschreitendem Projekt zu Hautmelanomen

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Oberärztin Dr. Christine Wagger (zweite von links) und AssProf. Mag. Dr. Roland Lang (dritter von rechts) mit ProjektkollegInnen aus Italien.

Kürzlich erfolgte in Triest der Startschuss für EXOMEL, ein neues grenzüberschreitendes Forschungsprojekt, das von der Universität Triest koordiniert und im Rahmen des Interreg-VI-A-Programms Italien–Österreich 2021–2027 finanziert wird.

„Ziel des Forschungsprojektes EXOMEL ist es durch eine einfache Blut- oder Urinprobe den Krankheitsverlauf eines fortgeschrittenen Hautmelanoms zu verfolgen. Damit können wichtige Informationen für die individuelle Anpassung von Therapien gewonnen werden, um diese für die Patientinnen und Patienten schonender zu gestalten“, erläutert Roland Lang, Laborleiter des Labors für Dermatologischen Diagnostik an der Universitätsklinik für Dermatologie und Allergologie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU). Zusammen mit Oberärztin Christine Wagger betreut er das Forschungsprojekt von Salzburger Seite. Beteiligt an der Partnerschaft sind auch die Universität Triest, der Südtiroler Landesgesundheitsdienst mit den Krankenhäusern in Bruneck und Bozen sowie ein italienisches Klein- und Mittelunternehmen.

Das Projekt mit dem Titel „Exosomale microRNA aus der Flüssigbiopsie zur Überwachung und individuellen Anpassung der Behandlungen des fortgeschrittenen Hautmelanoms“ zielt darauf ab, innovative Diagnosetechnologien zu entwickeln und zu validieren, die von den beteiligten klinischen Zentren gemeinsam genutzt werden, um die Behandlungen immer gezielter, wirksamer und an die individuellen Merkmale der PatientInnen angepasst zu gestalten. Das innovativste Element betrifft die Verwendung der Urinprobe als Form der Flüssigbiopsie: EXOMEL wird nämlich Exosomen, kleine Vesikel, die an der Kommunikation zwischen den Zellen beteiligt sind, sowie die von ihnen transportierten microRNAs untersuchen, mit dem Ziel, eine Kombination biologischer Signale zu identifizieren, die dazu dient, Patienten, die auf eine Immuntherapie ansprechen, von denen zu unterscheiden, die nicht darauf ansprechen.

EXOMEL wird im Rahmen des Programms für grenzüberschreitende Zusammenarbeit Italien–Österreich Interreg VI-A 2021–2027 mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Das Projekt unterstreicht den Wert der internationalen Zusammenarbeit in der Krebsforschung und vernetzt italienische und österreichische Gesundheitseinrichtungen, Universitäten und technologische Kompetenzen.

Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 63.700 stationäre, 10.600 tagesklinische und 1,3 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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