19.02.2024 | 4 Bilder

Uniklinikum Campus LKH: Neubau Innere Medizin III für Versorgung krebskranker Menschen startet

Das neue Haus L soll Anfang 2027 in Betrieb gehen
© SALK/Bernhofer

v. l.: Klaus Offner, Wirtschaftsdirektor Universitätsklinikum Salzburg (UKS), Martin Wolksersdorfer, Leiter Landesapotheke, Franziska Moser, Pflegedirektorin UKS, Richard Greil, Vorstand Universitätsklinik für Innere Medizin III, Landesrätin Daniela Gutschi, SALK-Eigentümervertreterin, Silvia Lechner, SALK-Geschäftsführerin, Christian Prucher, SALK-Aufsichtsratsvorsitzender, Christian Pirich, Ärztlicher Direktor UKS, Thomas Gamsjäger, SALK-Geschäftsführer

An der zentralen Achse durch den Uniklinikum Campus LKH an der Müllner Hauptstraße beginnt nun der Neubau der Universitätsklinik für Innere Medizin III. Damit kann die Innere Medizin III für die so wichtige Versorgung krebskranker Menschen von derzeit fünf Gebäuden in einem neuen, modernen Gebäude gebündelt werden. Anfang 2027 soll das neue Haus L in Betrieb gehen.

„Das Land Salzburg investiert 80 Millionen Euro in das neue Gebäude, womit ein wichtiger Meilenstein für die bestmögliche Gesundheitsversorgung der Bevölkerung gesetzt werden kann. Dank der großartigen Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir im Land Salzburg die höchsten Überlebenschancen bei der Diagnose Krebs in Österreich und eine der höchsten in Europa. Mit dem neuen Kompetenzzentrum können wir diese Vorreiterrolle ausbauen und darüber hinaus wesentliche Verbesserungen auch für die Patientinnen und Patienten erreichen“, informiert Gesundheits- und Spitalsreferentin Daniela Gutschi.

„Für das Uniklinikum Salzburg ist die Versorgung krebskranker Patientinnen und Patienten auf höchstem medizinischem Niveau von zentraler Bedeutung. Der Neubau der Uniklinik für Innere Medizin III wird diese für die Zukunft gewährleisten“, betont die SALK-Geschäftsführung, Silvia Lechner und Thomas Gamsjäger.

Die archäologischen Arbeiten am Gelände des Baugrundes, wo sich von 1695 bis etwa 1900 ein Friedhof befunden hat, sind beendet. Insgesamt wurden 1.183 Skelette geborgen. Diese werden derzeit von einer darauf spezialisierten Firma wissenschaftlich untersucht, um Aufschlüsse über Geschlecht, Alter und etwaige Erkrankungen der hier Beerdigten zu erhalten. Anschließend werden die Skelette am Salzburger Kommunalfriedhof beigesetzt. Das Gebäude fügt sich in das historische Umfeld ausgezeichnet ein. Das nahe Mülleggertor stammt aus dem Barock. Der Neubau wurde eng mit dem Gestaltungsbeirat der Stadt Salzburg und ICOMOS abgestimmt

Auch die Kanalumlegung sowie -sanierung am Rand des Baufeldes in der Müllner Hauptstraße ist mittlerweile abgeschlossen und die Spundwände für die Baugrubensicherung sind gerammt. Nun beginnt der Hochbau mit der Errichtung eines Gebäudes mit sieben oberirdischen Stockwerken und einer Nutzfläche von 5.690 Quadratmetern. Darin Platz finden werden 66 Akutbetten, 12 Betten auf der Aplasie-Station, 12 Betten auf der Palliativ-Station und 27 ambulante Betreuungsplätze in der Krebs-Tagesklinik.

Zusätzlich können durch das Projekt weitere wichtige Meilensteine gesetzt werden:

  • Integriert in das Haus wird auch die Zytostatika-Aufbereitung der Landesapotheke. Zytostatika sind Arzneistoffe, die vor allem im Rahmen der Chemotherapie von Krebserkrankungen eingesetzt werden.
  • Auch der große Hörsaal, der wegen des zukünftigen Baus von Haus B abgerissen werden muss, wird nun gleich in das Haus L übernommen, dadurch ist keine Übergangslösung notwendig.
  • Im Erdgeschoß werden für die Versorgung von Besucherinnen und Besuchern sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Shopflächen vorgesehen.
  • Das Gebäude wird zudem durch eine energieeffiziente Geothermie-Anlage mitbeheizt bzw. mitgekühlt werden.
Über die SALK:

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) versorgen als größter Gesundheitsanbieter Salzburgs mit etwas mehr als 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 64.200 stationäre, 9300 tagesklinische und 1,2 Millionen ambulante Patientinnen und Patienten im Jahr. Sie bestehen aus dem Uniklinikum Salzburg mit dem Campus Landeskrankenhaus (LKH) und Campus Christian-Doppler-Klinik (CDK) in der Stadt Salzburg und den Landeskliniken in Hallein, St. Veit sowie Tamsweg und halten Anteile an mehreren Reha-Einrichtungen im Bundesland.

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3 776 x 2 513 © SALK/Bernhofer
4 168 x 2 784 © SALK/Bernhofer
4 219 x 2 818 © SALK/Bernhofer
4 500 x 3 612 © SALK/X Architekten


Kontakt

Stefan Tschandl
Mag. Stefan Tschandl
PR Senior Consultant | Unternehmenskommunikation & Marketing
Uniklinikum Salzburg | SALK

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